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Energiespartipps

Viele Bundesbürger sind beruflich auf das Auto angewiesen und somit zwangsläufig der aktuellen Marktpreissituation bei den Treibstoffen ausgesetzt. Auch durch mehr Transparenz ist nicht sichergestellt, dass die Treibstoffpreise von Benzin, Diesel und Gas zukünftig sinken werden.

Schon jetzt hat jeder Autofahrer die Möglichkeit unabhängig von einer Preismeldestelle nachhaltig Treibstoff zu sparen und dabei Geldbeutel und Umwelt zu schonen. Nachfolgend eine Aufstellung von praktischen Einsparmöglichkeiten:

Umstieg auf Diesel und Hybrid: diese Möglichkeit bietet sich in der Regel nur bei einem Autokauf, da es hierfür Nachrüstmöglichkeiten nicht gibt. Fast jeder Autohersteller bietet Hybrid-Fahrzeuge an, vom Kleinwagen bis zur automobilen Oberklasse. Dabei ist ein Hybrid-PKW nicht unbedingt teurer. Dennoch ist vor allem auf dem Land die Versorgung mit Strom-Tankstellen zu überprüfen. In Großstädten gibt es schon eine befriedigende Abdeckung.

Energiesparreifen, kleinere Dimension: ein Auto mit Breitreifen ist mitunter schicker und kommt sportlicher daher. Das ist die landläufige Meinung. Oft sind es aber nur Kleinigkeiten, die für erhöhten Treibstoffverbrauch sorgen. Gängige Dimensionen (Reifenbreite in mm) sind 185, 195, 205, 215, 225, 235, 245. Der Radialdurchmesser ist zu vernachlässigen, denn letztlich zählt nur die Auflagefläche und damit der Rollwiderstand. Beurteilen Sie selbst, ob Ihr Fahrzeug einen 225er Reifen benötigt oder ein 215er oder gar 205er Reifen auch ausreichend sind. Letztlich sind es nur 1-2 Zentimeter, die sie finanziell entlasten können.

Im niedrigen Gang fahren: eine alte Weisheit und immer wieder vergessen. Fahren Sie, auch in der Stadt, nicht immer im 2. Gang. Natürlich ist das abhängig von der Verkehrslage. Aber auch im 3. und 4. Gang kommen Sie in der Stadt weit und vor allem entspannt an, wenn Sie das Fahrzeug laufen lassen. Auf der Autobahn ist der höchste Gang ohnehin die beste Wahl. Abhängig von der Motorart (Diesel, Benzin) verträgt jedes Auto im Fahrbetrieb Drehzahlen unter 2000 Umdrehungen pro Minute. Informieren Sie sich bei Ihrer Kfz-Werkstatt.

Kurzstrecken zu Fuss: sind gesund und halten fit. Außerdem entlasten Sie die Umwelt, wenn Sie kurze Wege zu Fuß gehen und das Auto stehen lassen. Besonders auf Kurzstrecken kommt der Motor nur sehr schwer oder gar nicht auf Betriebstemperatur. Das kostet nicht nur Energie, sondern schadet dem Motor auch langfristig.

Bahn nutzen: Sie haben noch keine Bahncard. Dann lohnt es sich zu rechnen. Diese gibt es schon mit Nachlässen von 25% bis zu 100% für Ganzjahresfahrer. Besonders für Pendler, die stadteinwärts fahren und im morgendlichen Stau stehen ist das interessant. Die Kosten pro KM sind bei einem Auto (incl. Abnutzung, Reparatur, Steuer etc.) sehr viel teurer als eine Bahnfahrt. Und außerdem lässt sich die Zeit mit einem Buch oder mit dem Check der Emails sehr gut nutzen.

Umrüstung auf Gas: eine kostspielige Maßnahme, die sich aber durchaus rechnet. Gas ist sehr viel günstiger als Benzin und deshalb wirtschaftlich sehr interessant. Gasanlagen sind sicher und das Tankstellennetz ist auch auf dem Land mittlerweile gut ausgebaut. Das gilt auch für das europäische Ausland. Automobilclubs (z.B. ADAC) halten entsprechende Verzeichnisse bereit.

Einbau von Start-/Stop-Automatik: diese Technologie wurde bereits in den 1980er Jahren in deutschen Autos verbaut, setzte sich aber nicht durch. Mittlerweile hat sich das geändert und in jeder Fahrzeugklasse ist die Start-/Stop-Automatik verfügbar. Sie hilft insbesondere im Stadtverkehr den Treibstoffverbrauch um 10-15% zu reduzieren. Nachträgliche Einbaumöglichkeiten bestehen, sollten aber gut verglichen werden.

Motorisierung kleiner wählen: muss es immer der große Motor mit viel PS sein? Mitnichten. Die Verkehrsdichte hat in den letzten Jahren in Deutschland massiv zugenommen. Staulängen haben sich vergrößert und Stau ist generell zum täglichen Begleiter geworden. Wieso dann Fahrzeuge mit 200 PS und mehr fahren, wenn die Leistungsgrenze doch sowieso selten ausgereizt werden kann, wenn überhaupt. Fahrzeuge werden durchschnittlich zu 80% in der Stadt bewegt. Insofern ergibt sich hier ein enormes Einsparpotenzial.

Richtgeschwindigkeit einhalten auf Autobahnen: 130 km/h. Das ist die Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen. Der Treibstoffverbrauch steigt überproportional zur gefahrenen Geschwindigkeit. D.h. wenn Sie schneller fahren verbrauchen Sie nicht nur mehr, sondern viel mehr. Mit 130 Km/h kommen Sie entspannt an und haben ein ruhiges Umweltgewissen, dass zudem Ihren Geldbeutel schont.

Fahrgemeinschaften bilden: das scheint immer noch nicht allen Autofahrern bekannt zu sein. Sicher, es erfordert eine gewisse Organisation, aber es zahlt sich für alle aus, im wahrsten Wortsinne. Denn steuerlich können Sie Mitfahrer absetzen und bei zwei Pendlern können Sie 50% Prozent Treibstoff einsparen. Gigantisch.

Unnötiger Balast hat nichts im Auto verloren: Schneeketten vom letzten Skiurlaub, die im August immer noch im Auto sind? Leere Getränkeisten, Werkzeuge usw.? Raus damit. Im Auto sollten sich nur solche Gegenstände befinden, die dort auch gebraucht werden (Reserverad, Verbandskasten, Radschlüssel, Warnweste). Der Rest gehört da raus und Sie können wieder 1-2% sparen.

Umstieg auf öffentlichen Nahverkehr: Das gilt generell wie schon oben beschrieben in der Stadt. Nutzen Sie Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen. Es ist oft nur eine Frage der Gewöhnung und erspart neben dem frühzeigen Tankstellenstop auch Parkgebühren und den Stress bei der Parkplatzsuche

Mit den aufgeführten Tipps können zwischen 15% und 50% Treibstoff eingespart werden. Auch im Kleinen kann man beginnen, der Anfang wäre dann schon gemacht.

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